Malen hat für mich etwas sehr Sinnliches. Dabei geht es mir immer um die Essenz der Farbe. Ich empfinde Farben als feine Vibrationen der Seele, die mit Worten nicht zu beschreiben sind.

So können auch meine Bilder als reine visuelle Sensation wahrgenommen werden.

Meine recht konzeptionell angelegten Arbeiten sind ruhige Bildflächen, die in ihrer Reduzierung dem Betrachter ein Gefühl der Stille und Ordnung verleihen. Sie brauchen einander, um ihre volle Wirkung zu entfalten. Der transluzente Farbauftrag lässt zudem eine lichthafte Qualität entstehen, ohne dabei das Terrain der Malerei zu verlassen. Ich persönlich empfinde die Abwendung von der realistischen, figurativen Darstellung hin zur reduzierten, gegenstandslosen Farbfeldmalerei als einen reinen Genuss. Es geht einfach nur noch um die unendlich vielen, beim Malen entstehenden Farbtöne in einem reduzierten Bildkonzept, sowie einer fast meditativen Versenkung.

 

Und plötzlich beantwortet sich für mich auch die Frage danach, wieviel ein Bild braucht um Malerei zu sein.