Basierend auf einer Auseinandersetzung mit den Themen Raum, Farbe, Licht und Leere, sowie deren Korrespondenz zeigen meine Arbeiten einen konzeptionellen und minimalistischen Ansatz.

Die ruhigen Bildflächen, die in ihrer Reduzierung  ein Gefühl der Stille und Ordnung verleihen, brauchen einander, um ihre volle Wirkung zu entfalten. Der transluzente Farbauftrag lässt zudem eine lichthafte Qualität entstehen.

Die Abwendung von der realistischen, figurativen Darstellung hin zur reduzierten, gegenstandslosen Farbfeldmalerei empfinde ich persönlich als einen reinen Genuss. Es geht einfach nur noch um die unendlich vielen, beim Malen entstehenden Farbtöne in einem reduzierten Bildkonzept, sowie einer fast meditativen Versenkung.

 

Und plötzlich beantwortet sich für mich auch die Frage danach, wieviel ein Bild braucht um Malerei zu sein.

                                                                                                                                                                                (Susanne Fasse)